In unerwarteten Gefilden

Wald, Bau und Garten: Das sind die Orte, an denen Geräte von STIHL üblicherweise ihre volle Leistung entfalten. Es gibt aber auch Flächen, die den Einsatz spezieller Maschinen erfordern. Ein Ausflug in unwegsames Gelände.

Manchmal ist das Leben echt schwer, die Arbeit mühsam und langwierig. Wünschen wir uns in solchen Momenten nicht ein Hilfsmittel, das uns die Arbeit abnimmt oder zumindest erleichtert, das Kräfte spart und die Arbeitszeit verkürzt? Genau dafür gibt es bekanntlich STIHL Geräte. Überraschender ist, wie detailliert sich STIHL mit seinen Geräten an die Herausforderungen unterschiedlichster Einsatzorte anpasst.

Choose your STIHL Gerät

Für welche Aufgabe eignet sich welches STIHL Gerät? Stell dich der Herausforderung im Spiel!

Zum Spiel
Freisteller Blasgerät, grün

Mehr als ein Laubbläser

Eine ziemlich lässige Art, seiner Arbeit nachzugehen, nicht? Der Werbefilm aus den 1990er-Jahren offenbart zudem, wie einschränkend die Umgangssprache sein kann: Blasgeräte sind nicht einfach nur „Laubbläser“, wie sie oft genannt werden. Denn damit können nicht nur Straßen und Parkanlagen effizient von Laub befreit werden, sondern auch Sportstadien von Plastik- und Papierabfällen. Der erste handgeführte „Luftbesen“ von STIHL, das Blasgerät BG 60, kommt 1983 auf den Markt.

Motorgeräte für den Garten

In den 1960er-Jahren verschlankt STIHL sein Sortiment und konzentriert sich ganz auf Motorsägen – nur um das Produktprogramm rund ein Jahrzehnt später erneut auf Motorgeräte auszuweiten, die insbesondere im Garten ihren Einsatzort finden. 1977 ist die erste Motorsense von STIHL für den privaten Gebrauch erhältlich. Heckenscheren, Blasgeräte und eine Vielzahl weiterer Motorgeräte folgen – sowohl für den professionellen als auch für den Hobby-Gebrauch.

Eine Rekordbohrung

Bohrgeräte von STIHL sind üblicherweise ebenfalls im Garten anzutreten. Dort entstehen beispielsweise Löcher für Bäume oder Zäune. Mit STIHL Erdbohrgeräten wurden aber schon viel größere Gruben gegraben.

Freisteller Bohrgerät, rot

Löcher für Pflanzen seit 1953

Die erste Möglichkeit mit STIHL zu bohren, war das Anbaugerät BL 241, das 1953 auf den Markt kommt. Mit dem Aufsatz kann der Motorteil der Säge in ein „Pflanzlochgerät“ umgewandelt werden. Für seine Bedienung sind zwei Personen nötig.

Da kann man schon ins Staunen kommen, oder? Unglaublich, was sich im STIHL Archiv so entdecken lässt ... Das STIHL Horizontal-Erdbohrgerät KS 244 kommt 1962 am Flughafen Frankfurt am Main zum Einsatz. Mit 87 Metern stellt die Unterflurbohrung damals einen Rekord für die längste Horizontalbohrung auf. Diese ist nötig für die Verlegung von Kabeln für die Flugsicherung im Untergrund der Rollbahnen, ohne dass dabei der Flugverkehr unterbrochen wird. Auf ein kostspieliges Aufreißen der 75 Zentimeter dicken Betonbahn kann damals somit verzichtet werden.

Bis in die 1970er-Jahre beansprucht STIHL bei den großen Erdbohrgeräten in Europa die Marktführung für sich. Allerdings können die Geräte nicht in großer Stückzahl seriell gefertigt werden, weil sie oft für speziellen Kundenbedürfnisse als Sonderanfertigung produziert werden müssen. Da gleichzeitig das Motorsägengeschäft mehr Kapazitäten benötigt, wird die Produktion der Großerdbohrer 1978 eingestellt. Kleinbohrgeräte bleiben bis heute im Sortiment.

Bier: eisgekühlt

Ganz schön cool, dieser Erdbohrer. Richtig kalt ist der Einsatzort der Eissäge, eines weiteren Spezialgeräts von STIHL. Das 67 Kilogramm schwere, benzinbetriebene Gerät gleitet ohne großen Kraftaufwand über das Eis und sägt mühelos große Blöcke aus zugefrorenen Seen. Aber Achtung, Rutschgefahr!

Freisteller Eissäge, blau

In den 1950er-Jahren – die Blütezeit der Eissäge von STIHL – kühlen Brauereien und Lagerhäuser noch mit Natureis, das meist aus zugefrorenen Seen gewonnen wird. In der Werbung angepriesen wird das Gerät zudem dafür, dass Eisschäden an Schleusen, Brückenpfeilern oder Hafenanlagen verhindert werden, indem sie schnell freigesägt werden können. 1953 kommt die Eissäge sogar für sportliche Zwecke zum Einsatz: Mit ihr werden Eisplatten für die Bahnen der Bobbahn-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen aus dem Rießersee gesägt. Nach wenigen Jahren verabschiedet sich die Eissäge aus dem Sortiment von STIHL – und auch zugefrorene Seen sucht man in den Wintern immer vergeblicher.

60

Zentimeter dickes Eis kann die Eissäge aufsägen.

Es gibt viel zu tun! Zum Glück haben wir STIHL Geräte, die uns die Arbeit erleichtern. Aber welches Gerät passt zu welcher Aufgabe? Stelle dich der Herausforderung und wähle schnell das passende Gerät für jede Aufgabe. Die Uhr läuft.

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