Die Jagd nach der Goldenen Contra

Nicht nur im Universum von Indiana Jones warten verschollene Schätze darauf, gefunden zu werden. Auch im Unternehmensarchiv von STIHL liegt die eine oder andere unentdeckte Kostbarkeit zwischen Registern und Magazinen. So manche ist sogar aus Gold. Was passiert, wenn der Archivar zum Schatzjäger wird, erfährt man im Film.

Eine Schatzsuche der besonderen Art: „Die Jagd nach der Goldenen Contra“.

Sie ist der Star im STIHL Produktsortiment: die Contra. 1959 wird die Benzinmotorsäge zunächst als Modell D 24 eingeführt – damals noch mit einer auffallend roten Haube. In den USA schafft sie es als „Lightning“, also Blitz, auf den Markt. Und in der Tat: Sie entpuppt sich als buchstäblich einschlagende Produktidee. Ein paar Kinderkrankheiten muss sie überwinden – die Kurbelwelle macht zum Beispiel Mätzchen. Danach geht die Contra durch die Decke und wird auch international zum Verkaufsschlager und Inbegriff einer modernen Benzinmotorsäge.

Eine geniale Marketingaktion

Auch Dr. Michael Hartmann, seit 2014 Unternehmensarchivar bei STIHL, kommt nicht an der Contra vorbei. Im Unternehmensarchiv bearbeitet er ständig Anfragen zur Produktgeschichte, schlaut sich deshalb schon früh umfassend zur Contra auf – und stolpert dabei über eine kuriose Werbeanzeige aus dem Jahr 1963: „Die GOLDENE CONTRA des Monats Oktober bereits im Einsatz“. Das Gerät in Gold ging damals an eine Waldarbeitergruppe im Kreis Freudenstadt.

Was mit dieser Schlagzeile anklingt, entpuppt sich als geniale Marketingaktion im Stil von „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Der Beginn einer spektakulären Suche – vor allem aber einer Geschichte, die beinahe nie erzählt worden wäre …

Schwarz‑weiß-Fotografie einer Gruppe von Waldarbeitern mit einer Säge und einem Hund; einzelne Elemente sind goldfarben koloriert.

Die Gewinner der Goldenen Contra des Monats Oktober 1962: eine Waldarbeitergruppe aus dem Schwarzwald.

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