Drei Generationen, ein Garten

Vor 50 Jahren beginnt Charly damit, eine Brache in ein Paradies zu verwandeln. Eine Herzensangelegenheit und ein Lebenswerk, in das auch Charlys Schwiegersohn Florian und sein Enkel Maximilian stetig hineinwachsen. Hier inmitten dieses verwunschenen, entrückten Ortes erleben alle drei Generationen täglich Natur-, aber auch Familienverbundenheit. Von einem Garten, der keiner sein soll.

Als „gestaltete Landschaft“ bezeichnet Charly seinen verwunschenen Garten in der Oberpfalz.

Auch wenn man es Charlys Garten in all seiner Urwüchsigkeit auf den ersten Blick nicht ansieht: Er braucht jeden Tag Aufmerksamkeit und Pflege. Mit seinen nun 70 Jahren tut sich Charly allerdings immer schwerer damit, Hecken zu stutzen oder Bäume zurückzuschneiden. Zum Glück packt sein Schwiegersohn zunehmend mit an. Auch er hat sich in den letzten Jahren ein großes Verständnis für den Garten aufgebaut.

Ein entgrenzter Raum

„Das mit den Geräten, das macht alles Florian“, sagt Charly sichtlich beruhigt. Das mit den Schafen auch. Genauso mit den Gemüsebeeten. Vor allem ist Florian dafür zuständig, im grünen Dickicht an den richtigen Stellen Licht hereinzulassen. Und dafür braucht er eben auch mal einen Hochentaster und eine Akkusäge.

Für Maximilian ist Opas Garten vor allem ein Abenteuerspielplatz, ein entgrenzter Raum voller Geheimnisse und spielerische Entfaltungsmöglichkeiten. Wie sein Vater und Großvater spürt und entdeckt auch der Dreijährige hier seine Verbundenheit und Liebe zur Natur. Und so wachsen in diesem Garten nicht nur stattliche Bäume und seltene Pflanzen im Takt der Jahreszeiten, sondern hinterlassen mehrere Generationen einer Familie ihre Spuren in diesem ganz besonderen Grün.

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